01.12.2010, 11:26 Uhr | Andreas Lerg
Über 650 Ausgaben des Playboy auf einer externen Festplatte. (Foto: Hersteller)
Sie lieben den Playboy vor allem wegen der interessanten Artikel und Reportagen? Dann wird es Sie sicher freuen, dass alle bislang seit 1953 erschienenen Ausgaben des Playboy auf einer externen Festplatte angeboten werden. Die schwarze Box mit dem weltbekannten Häschen-Logo macht sich sicher auch gut unter dem Weihnachtsbaum.
Die externe, 250 GB große USB-Festplatte enthält alle jemals erschienenen US-Ausgaben des Playboy. Das sind insgesamt über 650 Hefte, denn auch alle Sonderausgaben wie Voluptuous Vixens - auf Deutsch "üppige Weiber" - sind dabei. Die digitalisierten Ausgaben entsprechen zu 100 Prozent den Originalheften. Alle Bilder und Centerfolds, Artikel, Reportagen, Interviews und sogar die Werbeanzeigen wurden gescannt. Das The Playboy Cover to Cover Hard Drive soll etwa 300 Dollar kosten. Trotz der vielen frivolen Bilder bleiben auf der Festplatte sogar noch 200 GB frei für den eigenen Bedarf.
Als im Dezember 1953 die erste Ausgabe des Playboy in den USA erschien, war Marilyn Monroe das erste Bunny, das für damalige Verhältnisse recht freizügig auf dem großen Centerfold posierte. Heute gehen jeden Monat allein in den USA mehr drei Millionen Hefte des Magazins für "Alles, was Männern Spaß macht" über den Ladentisch. Länderausgaben gibt es unter anderem in Deutschland, Brasilien, Bulgarien, Kroatien, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Japan, Mexiko, Niederlande, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien und Spanien. Länder wie China, Malaysia und Thailand verbieten den Vertrieb im eigenen Lande, und seit 2008 erscheint auf den Philippinen eine spezielle, etwas weniger freizügig bebilderte Variante. Playboy-Gründer Hugh Hefner wollte die Zeitschrift ursprünglich Stag Party nennen, was sich mit "Junggesellen-Party" übersetzen lässt. Der Name war aber bereits markenrechtlich vergeben, sodass ein Freund des Herausgebers den Namen Playboy vorschlug.
Die Digitalisierung sämtlicher Hefte erledigte das Unternehmen Bondi Digital Publishing, das auch schon sämtliche Ausgaben des Magazines The Rolling Stone digitalisierte. Wer die 300 Dollar für die Festplatte scheut, kann insgesamt 53 digitale Playboy-Ausgaben im kostenlosen Online-Archiv anschauen.
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Andreas Lerg
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