21.10.2010, 11:44 Uhr | Andreas Lerg
Apple geht mit dem MacBook Air neue Wege. Es ist noch um einiges dünner als der Vorgänger, und es steckt ein gutes Stück iPad-Technologie unter der Haube. Die soll Apples neuen Flachmann vor allem schneller machen. Unsere Foto-Show zeigt das neue Apple MacBook Air.
Apple-Chef Steve Jobs hat am Mittwoch das neue MacBook Air vorgestellt. Erstmals bietet Apple neben dem Notebook mit 13,3 Zoll-Display auch ein kleineres Gerät mit einem 11,2 Zoll-Display an und nähert sich damit dem Format der beliebten Netbooks. Beide Geräte sind an der dünnsten Stelle nur 2,8 Millimeter flach, an der dicksten 1,7 Zentimeter. Das Modell mit dem 11,6 Zoll-Display bringt 1,06 Kilo auf die Waage, während das größere Modell mit dem 13,3 Zoll-Display 1,32 Kilo wiegt. Das Gehäuse ist aus einem einzigen Stück Aluminium gefräst. Die verbauten Core-2-Duo-Prozessoren sind nicht unbedingt das Neueste, was Intel zu bieten hat. Warum Apple hier nicht aktuelle Technik nutzt, ist ein Rätsel. Für Anschluss sorgen zwei USB-Ports, Bluetooth und WLAN. Die Preise für das neue MacBook Air beginnen bei 999 Euro, das teuerste Gerät kostet 1599 Euro.
Beim Speicher hat Apple die Idee vom iPad übernommen und sich beim neuen MacBook Air komplett von herkömmlichen mechanischen Festplatten verabschiedet. Statt dessen verbaut das Unternehmen wie im iPad nur SSD-Flash-Speicherchips, die direkt auf die Hauptplatine verteilt eingebaut sind. Damit wird es überhaupt erst möglich, ein so rekordverdächtig dünnes Gehäuse zu bauen. Der Flash-Speicher ist zudem vollkommen geräuschlos. Außerdem ist er sehr schnell. Deshalb lobte Steve Jobs in seiner Präsentation die Instant-On-Technik, die vom iPad übernommen wurde.
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Dazu soll der Nutzer den neuen Apple-Flachmann gar nicht mehr wirklich ausschalten, sondern in den Standby-Modus versetzen, wie es auch mit dem iPad üblich ist. Damit ist das MacBook Air dank des schnellen Flash-Speichers sofort einsatzbereit. Der Akku soll 30 Tage Standby-Zeit und fünf beziehungsweise beim großen Modell sieben Stunden Arbeitszeit bieten. Das größere Modell hat auch einen SD-Kartenschacht, mit dem Fotografen beispielsweise die Speicherkarte ihrer Kamera direkt anschließen können.
Andreas Lerg
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