14.09.2010, 15:47 Uhr | Andreas Lerg
Canon stürmt mit der neuen PowerShotSX30 IS den Thron der Superzoomkameras und verdrängt mit einem 35-fachen Zoomobjektiv die bisherigen Spitzenreiter Fujifilm Finepix HS10 und die Olympus SP-800UZ. Die bisherigen Zoomriesen können "nur" mit einem 30-fach-Zoomobjektiv aufwarten. Unsere Fotoshow zeigt das beeindruckende Objektiv der Kamera.
Canon legt mir der neuen Powershot die Messlatte in Sachen Superzoomkameras wieder ein Stück höher. Fotografen können mit dem 840 Millimeter Supertele beispielsweise Details auf der Kirchturmspitze der Kölner Doms heran holen und mit dem dem 24 Millimeter Weitwinkel die gewaltige Kathedrale vollständig abbilden. Damit der Fotograf bei dieser Zoomspannweite nicht den Überblick über sein Motiv verliert, beherrscht die PowerShot SX30 IS einen netten Trick. Hat der Fotograf einen Bildausschnitt nahe heran geholt und drückt dann auf einen speziellen Knopf, schießt das Zoomobjektiv schnell auf die Weitwinkeleinstellung zurück und zeigt das gesamte Motiv. Im Display wird der zuvor anvisierte Ausschnitt mit einem Rahmen markiert und wieder vergrößert, sobald die Taste losgelassen wird.
Bei Aufnahmen mit Teleobjektiven besteht schnell die Gefahr, dass die Bilder verwackelt sind. Deshalb ist die PowerShot SX30 IS mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet. Der funktioniert ebenso wie die Zoomfunktion und der Autofokus auch, wenn der Nutzer mit der Kamera Videofilme in HD aufnimmt. Videos werden mit 30 Bildern pro Sekunde bei einer Auflösung von 1280 mal 720 Bildpunkten und mit Stereoton aufgezeichnet. Zudem helfen verschiedene Motivprogramme bei der richtigen Belichtung der Aufnahmen. Der Bildsensor zeichnet Bilder mit 14,1 Megapixeln auf. Die Ergebnisse zeigt der Monitor auf der Rückseite, der dreh- und schwenkbar ist. Der Fotograf kann ihn auch nach vorne in die Schussrichtung der Kamera drehen und so bei Aufnahmen mit Selbstauslöser den Bildausschnitt kontrollieren. Insgesamt 28 Motivprogramme machen dem Fotografen auf Wunsch das Leben automatisch leichter, wobei er aber auch alle Einstellungen manuell vornehmen kann.
Über einen genormten Blitzanschluss können externe Blitzgeräte auf der Kamera montiert werden. Das Objektiv hat zudem ein Filtergewinde, sodass der ambitionierte Fotograf auch kreativ mit Farb- und Effektfiltern arbeiten kann. Die Ergebnisse können dank dem HDMI-Anschluss auf dem Fernseher betrachtet werden. Doch dieser Anschluss kann mehr, als nur Bilder auf den Fernseher übertragen. Da die Kamera den sogenannten CEC-Standard unterstützt, kann der Fotograf sie bei der Wiedergabe sogar über die Fernbedienung des TV-Gerätes steuern. Natürlich hat die Kamera auch Standardanschlüsse wie eine USB-Buche. Die Canon PowerShot SX30 IS kommt noch Mitte September für 470 Euro in den Handel.
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Andreas Lerg
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