17.04.2009, 18:32 Uhr | Yaw Awuku
Das kubische Knobelspiel des ungarischen Erfinders Rubik wurde zur Vorlage dieses kleinen Speicher-Tools. (Foto: Brando)Ganze Generationen hat der Rubik-Würfel an Rand den des Wahnsinns getrieben, nun soll der Zauberwürfel in neuer Form wieder Ordnung ins Chaos bringen. Als Multi-Kartenleser gibt der 270° x 270° Rubik Card Reader dem kubischen Knobelspiel eine völlig neue Funktion.
Während das Original eher zum kniffligen Zeitvertreib gedacht war soll, diese Abwandlung des Rubik-Würfel die Arbeit mit externen Speicherkarten – wie sie zum Beispiel in Digitalkameras, Handys oder PDA's vorkommen – dem Gefummel ein Ende setzen. Die drehbaren Würfel-Ebenen lassen sich so versetzten, dass auch für ausgewachsene Finger genügend Platz sein dürfte mit den kleinen Chipkarten zu hantieren. Die Verbindung zwischen RubikCard Reader und PC wird dabei per USB-Kabel hergestellt. Dabei ist der Reader vielleicht nicht so hübsch wie das USB-Hub-Konzept Spectrus von Art Lebedev, aber auf jeden Fall erschwinglicher.
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Kleiner Nachteil: Der Rubik Card Reader unterstützt nur die gängigen Windows-Versionen 2000, XP und Vista – für Linux- und Mac OS-Nutzer steht der kleine Speicher-Würfel daher nicht zur Debatte. Manch einer mag es zudem schade finden, dass Hersteller Brando von den Original-Farben des Rubik-Würfels abgewichen ist – dafür ist der Preis von circa neun Euro vielleicht ein kleiner Trost.
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