04.07.2011, 12:35 Uhr | t-online.de, mtr
Wenn Frösche in gefüllten Gurkengläsern auftauchen, Flugzeuge bereits beim Start in Flammen stehen oder E-Mails eine vierzig Kilo schwere Monster-Katze als Sensation verbreiten, sollten Sie stutzig werden. Denn solcher Irrsinn kennt im Internet keine Grenzen und überhäuft E-Mail-Postfächer mit lustigen Fotos und Sensationsmeldungen. Wir zeigen die verrücktesten Hoaxes und Fotomontagen.
Ein Frosch im Gurkenglas ist nicht ungewöhnlich, solange es sich dabei um einen Wetterfrosch handelt. Doch wenn das Tier in einem mit Gurken gefüllten Glas steckt, ist das verrückt und ein wenig ekelhaft – so wie in diesem Fall. "Ich frage mich, ob das echt ist oder mit Photoshop erstellt", lautete der Text einer E-Mail, die im Juni 2011 durchs Internet geisterte und das besagte Foto zeigte. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei aber um eine Bildfälschung, die aus einem Online-Wettbewerb stammte und zweckentfremdet wurde.
Doch so hanebüchen die Geschichte klingen oder so unglaublich ein Foto aussehen mag, viele Nutzer fallen nach wie vor auf sogenannte Hoaxes herein. Hoaxes, zu deutsch etwa Scherz oder Schwindel, gibt es in verschiedenen Varianten: Zum einen werden skurrile Geschichten zu Fotomontagen oder echten Fotos erfunden, zum anderen ist der Text einer Mail selbst der Spaß.
Diese fingierten Nachrichten sammeln angeblich Geld für todkranke Kinder oder suchen nach Organ- und Knochenmarkspendern. Auch beliebt: Bei jeder Preiserhöhung der Ölkonzerne landet ganz sicher die alte Rundmail mit dem Boykott-Aufruf der großen Tankstellen-Ketten wieder im Postfach. Schuld ist, wer dies noch an Bekannte weiterleitet. Zudem kursieren falsche Virenwarnungen, (Un-)Glücksbriefe, vermeintliche Lebensweisheiten und dumme Witze auf diese Weise seit vielen Jahren. Und die Invasion dieses Unsinns nimmt kein Ende.
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Glücksbriefe, die nicht ganz so weit gehen, kursieren schon länger, als es das Internet gibt. Bis heute werden sie von vielen Nutzern ernst genommen. Die Verfasser ziehen alle typischen Register: Sie berufen sich auf Autoritäten, maßen sich Authentizität an – und schaden könne es ja sowieso nicht. Es wird nicht nur Glück versprochen, sondern auch Unglück angedroht, falls man die Mail nicht weiterleite.
Hoaxes sind derweil unter anderem an ihren Übertreibungen zu erkennen. So warnen sie zum Beispiel vor reinen Text-Mails, die de facto keinen Schaden anrichten können. Allenfalls das Öffnen von Anhängen kann gefährlich sein. Darum sollte man nur vertrauenswürdige Anhänge öffnen und kein Mailprogramm benutzen, das angehängte Mini-Programme automatisch startet.
Ansonsten gilt: Die eigentlichen Viren sind die Kettenmails selbst. Denn sie sorgen für unnötigen Datenverkehr und verschwenden die Zeit von jedem, der sie liest. Selbst weitergeleitete Witzchen oder mehr oder weniger lustige Anhänge können zu Datenmüll werden, wenn sie einem die Zeit rauben, die man mit Sinnvollerem oder Schönerem verbringen könnte. Das gilt auch für solche Kettenmails, die verschiedene Hoaxes parodieren. Nicht jeder findet die Millionste "Elvis lebt!"-Meldung lustig.
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Quelle: t-online.de
Tron schrieb:
am 19. November 2011 um 23:28:32
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Hoaxes
Alles fing vor ca. 15 Jahren mit den Bonsai Kitten Bildern an. Damals war der Aufschrei der Tierschützer groß und es hielt sich
jahrelang das Gerücht, daß diese Bilder echt sind. *LoL*
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hexe schrieb:
am 9. Juli 2011 um 12:49:27
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Bilder
Ach kommt schon,da sind wirklich tolle Bilder bei. Ich mag das mit dem Hubschrauber und dem Hai und der Fallschirmspringer mit den
Krokodilen.
Toll gemacht und man sollte es von der spaßigen Seite sehen.
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Gruselig schrieb:
am 5. Juli 2011 um 15:00:07
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hoaxes
Als ich in vorletzten Sommer bei Corleone auf Sizilien Urlab machte fand ich in einer Fischkonservendose, welche ich im Supermarkt
kaufte, ein menschliches Ohr. Es stellte sich heraus, dass es einem Mann gehört hatte, welcher an der Hintertür eines Privatclubs gelauscht hatte.
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