30.05.2011, 14:13 Uhr | Damian Robota
In Wien hat ein privater Sammler eine 88 Jahre alte Fotokamera für die Rekordsumme von 1,3 Millionen Euro ersteigert. Die somit teuerste Kamera aller Zeiten ist ein Vorserienmodell der deutschen Traditionsmarke Leica, von dem nur wenige Exemplare produziert worden sind. In der Foto-Show zeigen wir Ihnen diese Fotorarität.
Ein Sammler aus Asien ist seit vergangenem Samstag um 1,3 Millionen Euro ärmer, dafür aber um eine Technik-Rarität reicher. Nach einem 20-minütigen Bieterwettstreit erhielt er den Zuschlag für eine Leica, Baujahr 1923. Ein Schnäppchen war der Kauf des Fotoapparats wohl nicht, denn der Wert der Leica wird auf etwa 450.000 Euro beziffert. Den Startpreis hatte das Auktionshaus Westlicht bei vergleichsweise moderaten 200.000 Euro angesetzt.
Die versteigerte Fotokamera ist Exemplar Nummer 7 der 0-Serie von Leica. Nur 25 Stück dieser Vorserienkamera wurden im Jahre 1923 im hessischen Wetzlar produziert. Die Rarität verfügt über einen optischen Sucher und eine spezielle Gravur auf der Deckkappe mit der Aufschrift Ernst Leitz Wetzlar Germany. Alle Teile inklusive des Objektivs und der Belederung sind laut dem Auktionshaus noch original. Die Kamera gilt als erste jemals exportierte Leica.
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Damian Robota
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